Wanzen-im-Ruhrgebiet
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Orius minutus

EntGerm Nr. 543

 

Orius minutus

(Linnaeus, 1758)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Besondere Merkmale:

Kopf schwarz; Fühler gelblich, 1. Glied so lang wie der Augendurchmesser

Scheitel beim 1,6x, beim 1,9-2,0x so breit wie das Auge;

Pronotum schwarz, Proximalabschnitt mit ziemlich groben Poren, Vorderrand nur 0,5-0,55x so lang wie der Hinterrand;

Scutellum schwarz; Deckflügel gelbbraun; Cuneus dunkler als das Corium;

Beine gelblich, manchmal die Femora, seltener die Hintertibien bräunlich;

Körpergröße 2,1-2,5 mm

 

Lebensraum:

Orius minutus bewohnt an trockenen bis feuchten Standorten die Krautschicht und Bäume.

 

Biologie und Lebensweise:

In der Regel erscheinen zwei Generationen im Jahr. Die überwinternden Weibchen legen im Mai ihre Eier ab. Im Juni/Juli erscheinen die ersten neuen erwachsenen Tiere, die zweite Generation tritt ab September auf. Diese Tiere (fast ausnahmslos Weibchen) überwintern dann.

 

Nahrung:

Orius minutus besaugt Blattläuse und andere kleine Arthropoden.

 

Verbreitung in D/Welt:

Fast auf der gesamten Nordhalbkugel zu finden und in Mitteleuropa die häufigste Art ihrer Gattung.

In Deutschland überall zu finden.

 

Verbreitung in NRW:

In NRW überall vertreten.

 

Benutzte Literatur:

STICHEL, W. (1955-1962): Illustrierte Bestimmungstabellen der Wanzen. 

WACHMANN, E.; MELBER, A.; DECKERT, J. (2004 – 2012): Wanzen, Neubearbeitung der Wanzen Deutschlands, Österreichs und der deutschsprachigen Schweiz. - Bd. 1, Goecke & Evers

WAGNER, E. (1967): Wanzen oder Heteropteren (II. Cimicomorpha) . – Die Tierwelt Deutschlands 55. Teil, Gustav Fischer Verlag

WAGNER, E. (1959): Heteroptera Hemiptera. - In: Brohmer, P., Ehrmann, P. & Ulmer, G. (Hrsg.): Die Tierwelt Mitteleuropas. IV, 3 (Xa), 173 S., Leipzig

Orius minutus Funddaten.doc
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