Wanzen-im-Ruhrgebiet
Wanzen-im-Ruhrgebiet

Phytocoris tiliae

EntGerm Nr. 249

 

Phytocoris tiliae

(FABRICIUS, 1777)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Besondere Merkmale:

Kreideweiß oder grünlichweiß; mit Ausnahme des Kopfes mehr oder weniger ausgedehnt schwarz gezeichnet; kurze schwarze und weiße Behaarung;

Kopf hell; Fühler schwärzlich, 1. Glied hell gefleckt, 2. und 3. Glied proximal schmal weißlich;

Seitenränder des Pronotums breit schwarz, oft auch am Hinterrand mit schwarzer Binde; Scutellum weiß mit schwarzer Zeichnung;

Membran mit grauen Flecken; Adern weißlich

Schenkel schwarz gefleckt; Schienen mit schwarzen Ringen und hellen zarten Dornen

Körperlänge 6-6,9 mm

 

Lebensraum:

Phytocoris tiliae lebt hauptsächlich auf Tilia (Linde), aber auch auf einer großen Anzahl anderer Laubgehölze. 

 

Biologie und Lebensweise:

Die Eier überwintern; Larven werden ab Mai, die neuen Imagines von Ende Juni bis in den Oktober hinein  gefunden. Eier werden in die jungen Triebe der Wirtspflanzen abgelegt.

 

Nahrung:

Phytocoris tiliae besaugt das Pflanzengewebe und die Knospen und Fruchtknoten der Wirtspflanzen.

 

Verbreitung in D/Welt:

Diese Art besiedelt fast ganz Europa (mit Ausnahme des hohen Nordens) einschließlich des Mittelmeerraumes und des westlichen Nordafrikas.

Im Osten reicht das Verbreitungsgebiet bis in den Kaukasus.

Nach Nordeuropa wurde Phytocoris tiliae eingeschleppt.

 

Verbreitung in NRW:

In NRW überall und stellenweise häufig zu finden.

 

Benutzte Literatur:

STICHEL, W. (1955-1962): Illustrierte Bestimmungstabellen der Wanzen.

WACHMANN, E.; MELBER, A.; DECKERT, J. (2004 – 2012): Wanzen, Neubearbeitung der Wanzen Deutschlands, Österreichs und der deutschsprachigen Schweiz. - Bd. 2, Goecke & Evers

WAGNER, E. (1952): Blindwanzen oder Miriden. – Die Tierwelt Deutschlands 41. Teil, Gustav Fischer Verlag

Phytocoris tiliae Funddaten.doc
Microsoft Word-Dokument [25.0 KB]